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Resilienz im Ehrenamt

Resilienz hat im Ehrenamt eine entscheidende Funktion, da Freiwillige oft mit begrenzten Ressourcen und hohen Erwartungen konfrontiert sind. Durch Zeitmangel können Engagierte das Ehrenamt als zu fordernd und stressig erleben. Besonders in den sozialen Bereichen können zudem das Miterleben von Leid und eigener Hilflosigkeit zur emotionalen Erschöpfung führen. Deshalb ist die Fähigkeit zur Resilienz entscheidend für die eigene Gesunderhaltung und für die Entscheidung weiterhin im Ehrenamt tätig zu sein.
Inhalt: An zwei Abenden wollen wir zusammen betrachten, wie es dazu kommt, dass die eigenen Grenzen nicht mehr gewahrt werden können und welche persönlichen Faktoren dazu beitragen, dass wir im Gefühl des „zu viel“ verbleiben. Wie sieht gelungene Distanz für jeden einzelnen aus und was braucht es dafür, auch in herausfordernden Situationen in dieser Distanz verbleiben zu können. Wie erkenne ich eine sekundäre Traumatisierung und wie schütze ich mich davor?
Resilienz/mentale Stärke und Selbstwirksamkeit beginnt mit der Fähigkeit, sich selbst wahrzunehmen und einen klaren Blick auf die eigenen Werte, Ziele und Prioritäten zu werfen. Gelassenheit entsteht, wenn wir lernen, zwischen dem zu unterscheiden, was wir beeinflussen können, und dem, was wir loslassen dürfen. Dabei ist ein Aspekt mentaler Stärke die Kontrolle über die eigene Reaktion auf Herausforderungen. Anstelle von Impulsreaktion und Stress steht ein bewusstes Mindset, das es ermöglicht innezuhalten und die Situation aus einer ruhigen Perspektive zu betrachten.
Im Kurs werden wir zudem Übungen aus der Atemtechnik, Achtsamkeit, Imagination und Selbstreflexion kennen lernen, die diese innere Stärke fördern. Anhand der Methoden wird der Fokus auf den gegenwärtigen Moment gerichtet und der innere Dialog beruhigt. Durch regelmäßige Übung steigert sich Resilienz – die Fähigkeit, auch in herausfordernden Zeiten stabil zu bleiben und mit Gelassenheit zu reagieren.
Dozentin: Katja-Irina Rüther-Reese, Diplom-Sozialpädagogin und systemische Beraterin/Systemische Therapeutin. Sie ist seit 25 Jahren in den Bereichen der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig und seit 3 Jahren im Bereich der systemischen Beratung und Therapie und freut sich auf interessante Begegnungen mit Ihnen, spannende Impulse und Eindrücke. Seminare bedeuten für sie immer einen Zugewinn an Erkenntnis durch gemeinsames Lernen.

Kurstermine 2

  •  
    Ort / Raum
    • 1
    • Donnerstag, 27. August 2026
    • 17:00 – 20:00 Uhr
    • Taunusstein-Hahn
    1 Donnerstag 27. August 2026 17:00 – 20:00 Uhr Taunusstein-Hahn
    • 2
    • Freitag, 28. August 2026
    • 17:00 – 20:00 Uhr
    • Taunusstein-Hahn
    2 Freitag 28. August 2026 17:00 – 20:00 Uhr Taunusstein-Hahn

Resilienz im Ehrenamt

Resilienz hat im Ehrenamt eine entscheidende Funktion, da Freiwillige oft mit begrenzten Ressourcen und hohen Erwartungen konfrontiert sind. Durch Zeitmangel können Engagierte das Ehrenamt als zu fordernd und stressig erleben. Besonders in den sozialen Bereichen können zudem das Miterleben von Leid und eigener Hilflosigkeit zur emotionalen Erschöpfung führen. Deshalb ist die Fähigkeit zur Resilienz entscheidend für die eigene Gesunderhaltung und für die Entscheidung weiterhin im Ehrenamt tätig zu sein.
Inhalt: An zwei Abenden wollen wir zusammen betrachten, wie es dazu kommt, dass die eigenen Grenzen nicht mehr gewahrt werden können und welche persönlichen Faktoren dazu beitragen, dass wir im Gefühl des „zu viel“ verbleiben. Wie sieht gelungene Distanz für jeden einzelnen aus und was braucht es dafür, auch in herausfordernden Situationen in dieser Distanz verbleiben zu können. Wie erkenne ich eine sekundäre Traumatisierung und wie schütze ich mich davor?
Resilienz/mentale Stärke und Selbstwirksamkeit beginnt mit der Fähigkeit, sich selbst wahrzunehmen und einen klaren Blick auf die eigenen Werte, Ziele und Prioritäten zu werfen. Gelassenheit entsteht, wenn wir lernen, zwischen dem zu unterscheiden, was wir beeinflussen können, und dem, was wir loslassen dürfen. Dabei ist ein Aspekt mentaler Stärke die Kontrolle über die eigene Reaktion auf Herausforderungen. Anstelle von Impulsreaktion und Stress steht ein bewusstes Mindset, das es ermöglicht innezuhalten und die Situation aus einer ruhigen Perspektive zu betrachten.
Im Kurs werden wir zudem Übungen aus der Atemtechnik, Achtsamkeit, Imagination und Selbstreflexion kennen lernen, die diese innere Stärke fördern. Anhand der Methoden wird der Fokus auf den gegenwärtigen Moment gerichtet und der innere Dialog beruhigt. Durch regelmäßige Übung steigert sich Resilienz – die Fähigkeit, auch in herausfordernden Zeiten stabil zu bleiben und mit Gelassenheit zu reagieren.
Dozentin: Katja-Irina Rüther-Reese, Diplom-Sozialpädagogin und systemische Beraterin/Systemische Therapeutin. Sie ist seit 25 Jahren in den Bereichen der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig und seit 3 Jahren im Bereich der systemischen Beratung und Therapie und freut sich auf interessante Begegnungen mit Ihnen, spannende Impulse und Eindrücke. Seminare bedeuten für sie immer einen Zugewinn an Erkenntnis durch gemeinsames Lernen.