Mitternachtssonne und Polarlichter – Wer hat nicht schon einmal davon geträumt. Immer entlang der norwegischen Fjordküste führt uns diese Schiffstour. Wir nehmen das Publikum mit auf die „wohl schönste Seereise der Welt“, von Bergen bis Kirkenes und wieder zurück. In unserem reich bebilderten Reisebericht (PowerPointPräsentation mit gelegentlichen Videosequenzen) können Sie beides erleben. Nordwärts entlang der norwegischen Küste führt uns die sommerliche Schiffstour von Bergen bis hinauf nach Kirkenes. Wir tauchen ein in so manchen Bilderbuchfjord, überqueren den Nordpolarkreis erkunden bei Landgängen Dörfer, Städte und Landschaften – Mitternachtssonne inklusive. Südwärts (Kirkenes – Bergen) - im Winter - erleben wir eine in Eis erstarrte Welt. Bei klarer Sicht erleuchten Polarlichter den Himmel. Dick vermummt in arktische Kleidung darf natürlich auch das weltberühmte Nordkap nicht fehlen. Und wie geht es zu bei einer Hundeschlittenfahrt? Sie erleben es während des Reiseberichtes.
Der Rheingau hat eine besondere Bedeutung als alte Kulturlandschaft im Herzen Deutschlands. Als solche unterliegt sie einem ständigen Wandel, in politischer, ökonomischer und ökologischer Sicht. In diesem Bildungsurlaub beschäftigen wir uns mit dem Rheingau und seiner Geschichte. Wir beleuchten die geografischen und klimatischen Besonderheiten, die ihn zu einem der internationalen Hotspots der Weinszene gemacht haben. Und verknüpfen dies mit aktuellen Themen der Ökologie im Weinbau und dem Strukturwandel insbesondere durch Klimawandel und Energiewende. Am 28.04. findet um 19 Uhr ein optionaler Video-Call statt. Der Termin dient dazu, organisatorische Fragen (wie Fahrgemeinschaften, Treffpunkte etc.) zu klären. Den Link erhalten Sie automatisch einige Tage vor dem Termin. Der Bildungsurlaub beginnt am ersten Kurstag in der Geschäftsstelle der vhs Geisenheim, Chauvignystraße 21 und findet danach an wechselnden Orten im Weinbaugebiet statt.
Der 1906 eröffnete Hauptbahnhof bildet einen Meilenstein der Stadtentwicklung in Wiesbaden. Der Historiker und Bahnexperte Bernhard Hager verdeutlicht die architektonischen Qualitäten und die städtebaulichen Vorzüge des Kopfbahnhofes ebenso wie das Auf und Ab der Anbindung Wiesbadens auf der Schiene.
In diesem Bildungsurlaub möchten wir herausfinden, was das linksrheinische - und größte - Weinanbaugebiet Deutschlands so einzigartig macht. Im Mittelpunkt steht dabei das Leben der Römer auf dem Gebiet des heutigen Rheinhessens. Was ist als kulturelles Erbe geblieben? Was können wir aus den frühen umweltpolitischen Erkenntnissen lernen und weiterleben? Wo sind die Schnittstellen in Politik und Infrastruktur, die die Römer nach Germanien gebracht haben? Wir beschäftigen uns auch mit dem Thema Weinbau früher und heute, sehen Unterschiede und Übereinstimmungen und was das Gebiet Rheinhessen für die Römer attraktiv gemacht hat. Wie wirken sich die römischen Errungenschaften und heutigen modernen Weiterentwicklungen auf unser kulturelles und soziales Leben, besonders in Bezug auf die klimatischen Veränderungen, aus? Am 26.05. findet um 19 Uhr ein optionaler Video-Call statt. Der Termin dient dazu, organisatorische Fragen (wie Fahrgemeinschaften, Treffpunkte etc.) zu klären. Den Link erhalten Sie automatisch einige Tage vor dem Termin. Der Kurs beginnt am ersten Tag in Heidesheim im Hotel Clement, Budenheimer Weg 80 und findet danach an wechselnden Orten im Weinbaugebiet statt.
Bildungsurlaub Naturpark RheinTaunus - ein Naturpark der Vielfalt Eine Reise durch den Naturpark mit mehreren Stationen. (Ein Pkw ist notwendig, nicht alle Orte sind mit dem Nahverkehr bequem zu erreichen.) Der Naturpark RheinTaunus, mit einer Fläche von 810 Quadratkilometern und einem Waldanteil von 62 Prozent, ist Hessens waldreichster Naturpark und besteht seit über 50 Jahren. Er zeichnet sich aus durch eine Vielfalt an verschiedensten Natur- und Kulturschätzen. Seltene Tierarten wie die Bechsteinfledermaus, die Wildkatze und der Schwarzstorch leben hier. Geadelt wird der Naturpark durch zwei UNESCO-Welterbestätten: das Obere Mittelrheintal und den Obergermanisch-Raetischen Limes. Naturschutz und Kulturlandschaft, nachhaltiger Tourismus, Regionalentwicklung und Bildung für nachhaltige Entwicklung sind wichtige Themenfelder in der Arbeit des Naturparks. Im Rahmen des Bildungsurlaubs, der hauptsächlich "outdoor" stattfindet, lernen wir den Naturpark, sein Management und seine Aufgaben über vielfältige Exkursionen mit Fachleuten und bei Gesprächen mit Menschen der Region kennen. Wie werden die genannten Themen vor Ort umgesetzt? Welche Erfolge und Probleme gibt es? Welche Spuren des Klimawandels sind regional zu erkennen? Bei Erlebnisführungen und -wanderungen sowie im Austausch mit Expert:innen werden wir nicht nur die reizvolle Natur und vielfältige Tier- und Pflanzenwelt erleben, sondern auch Interessenkonflikte zwischen Naturschutz, Freizeitbedürfnissen und Wirtschaftsinteressen aufzeigen. Erleben Sie die bunte Vielfalt des Naturparks RheinTaunus - wir freuen uns auf Ihr Kommen! Die Treffpunkte variieren im gesamten Naturparkgebiet (Übersicht des Gebietes Naturpark RheinTaunus: https://freizeitportal-nrt.de/@50.167013,7.917422,11/) Der Treffpunkt am ersten Tag wird Ihnen mitgeteilt. Die weiteren Treffpunkte entnehmen Sie bitte dem zeitlichen Ablaufplan, den wir Ihnen bei Buchung oder bei Interesse vorab zusenden.
Grenzen prägen unser Leben – sichtbar oder unsichtbar, politisch oder kulturell. In diesem Bildungsurlaub begeben wir uns auf eine spannende Reise durch die Geschichte und Gegenwart von Grenzziehungen in der Region Rheingau-Taunus. Wir erkunden, wie Grenzen entstehen, verschwinden und sich verändern – und welche Bedeutung sie für Gesellschaft, Identität und Politik haben. Inhalte & Stationen: Das Rheingauer Gebück – mittelalterliche Landwehr und Symbol für Schutz, Abgrenzung und Selbstbehauptung Germania in Rüdesheim – nationales Denkmal und Spiegelbild politischer Strömungen des 19. Jahrhunderts Osteinscher Park – Landschaftsarchitektur als Ausdruck von Macht, Repräsentation und kulturellem Austausch Der Rhein als Grenze – von der römischen Grenzlinie bis zur europäischen Lebensader Der Freistaat Flaschenhals – kuriose Zwischenlösung nach dem Ersten Weltkrieg und Beispiel für improvisierte Staatlichkeit Methoden: Fachvorträge und moderierte Diskussionen Geführte Exkursionen zu historischen Orten Ziele: Die Teilnehmenden gewinnen ein vertieftes Verständnis für die historische und aktuelle Bedeutung von Grenzen, lernen regionale Besonderheiten kennen und reflektieren, wie Grenzziehungen politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen beeinflussen. Zielgruppe: Interessierte an Geschichte, Politik, Kultur und Regionalgeschichte – keine Vorkenntnisse erforderlich.
In Kooperation mit dem Kneipp-Verein Bad Schwalbach/Rheingau-Taunus e. V. Erleben Sie drei Tage Wandern in landschaftlich schöner und waldreicher Umgebung entlang kulturhistorischer Pfade. Am Vormittag des ersten Tages gibt es neben der Einführung einen Rundgang durch die Idsteiner Altstadt. Nachmittags starten wir mit einer Wanderung von ca. acht Kilometern. Dabei besuchen wir unter anderem den Römerturm in Idstein-Dasbach. An den Folgetagen wandern wir entlang des kulturhistorischen Limespfades. Sie erfahren dort vieles zur Geschichte der Römer, der Nassauer und des Schinderhannes, aber auch, dass damalige Grenzen noch heute existieren und nachwirken. Die Wanderungen starten in Idstein (zu Fuß oder mit dem Bus).
Wie gelingt nachhaltige Regionalentwicklung ganz konkret? Und welche Rolle spielt LEADER dabei wirklich? Dieser Bildungsurlaub nimmt Sie mit in die Praxis der ländlichen Entwicklung – am Beispiel der LEADER-Region Taunus. Sie erhalten kompakte und gut verständliche Einblicke in Förderstrukturen, Entscheidungswege und Zukunftsstrategien: von der europäischen Förderpolitik über kommunale Planung bis hin zu Wirtschaftsförderung, Tourismus sowie Natur- und Klimaschutz. Fachvorträge und Gespräche mit erfahrenen Akteurinnen und Akteuren aus der Region zeigen, wie LEADER-Projekte entstehen, umgesetzt werden und langfristig Wirkung entfalten. Bei Exkursionen und Vor-Ort-Terminen wird sichtbar, was politische und wirtschaftliche Entscheidungen im Alltag bewirken – etwa bei Infrastrukturprojekten, im öffentlichen Nahverkehr oder bei innovativen landwirtschaftlichen Ansätzen. Ergänzt werden diese Einblicke durch geführte Rundgänge und Wanderungen, die Perspektiven auf Erinnerungskultur, regionale Geschichte und die spürbaren Folgen des Klimawandels eröffnen. Der direkte Austausch mit Regionalmanagement, Landschaftspflege und Tourismus macht deutlich, wie unterschiedliche Interessen zusammengebracht werden – und wo konkrete Beteiligungsmöglichkeiten für engagierte Menschen liegen. Sie stärken Ihre Analyse- und Handlungskompetenz, gewinnen übertragbares Wissen zur nachhaltigen Regionalentwicklung und nehmen Impulse mit, um Veränderungen im ländlichen Raum aktiv mitzugestalten. Neugierig geworden? Dann sichern Sie sich jetzt Ihren Platz und gestalten Sie den Wandel im ländlichen Raum mit. Gerne senden wir Ihnen vorab den detaillierten Ablaufplan zu. Der Treffpunkt am ersten Tag wird rechtzeitig bekannt gegeben. Weitere Treffpunkte entnehmen Sie bitte dem Zeitplan. Ein Pkw ist erforderlich, da nicht alle Orte gut mit dem ÖPNV erreichbar sind.
Während der Führung in der Kirche und auf dem angrenzenden Friedhof bietet die Historikerin Dr. Olga Funke am Beispiel der Lebensgeschichten von hier bestatteten russischen Künstlern, Militärs, Aristokraten, orthodoxen Geistlichen und Flüchtlingen einen Streifzug durch die Geschichte Russlands.
Auf dem unter Denkmalschutz stehenden Friedhof geben prachtvolle Grabanlagen, Mausoleen und Grüfte einen Eindruck von der Glanzzeit Wiesbadens als Weltkurstadt. Adel, Politiker, Künstler und Großindustrielle fanden auf diesem Prominentenfriedhof ihre letzte Ruhe. Das Mitführen von Hunden ist nicht gestattet.
Im Uhrzeigersinn starten wir zu einer Rundtour per Wohnmobil um die Insel. Der östliche Hafenort Seydisfjördur dient dabei als Ankunfts- und Abfahrtsort für die Fähre von Hirtshals (DK). Immer entlang der malerischen Ostfjorde erreichen wir bald die Südküste mit Europas größtem Gletscher, dem Vatnajökull. Auf der Gletscherlagune bestaunen wir von einem Boot aus die riesigen Eisberge. Ein Hochlandbus bringt uns anschließend in die Naturschutz- und Geothermalgebiete Thorsmörk bzw. Landmannalaugar. Geprägt sind sie von zerstörerischen Vulkanaktivitäten, die Westmännerinseln. Auch sie bilden auf der Tour ebenso ein Ziel wie die weltberühmte Blaue Lagune, unweit der Hauptstadt Reykjavik, der wir natürlich auch einen Besuch abstatten. Auf dem Weg gen Inselnorden umkreisen wir den „Golden Circle“ mit dem Gullfoss, dem Geysir und dem National Park Thingvellir. Die wunderschöne Halbinsel Snaefellsnes mit ihrer Gletscherkrone lohnt jeden Umweg. Einsam wird es in Islands Westfjorden und nicht viel belebter an der sich anschließenden westlichen Nordküste. Eine gute Gelegenheit, in aller Ruhe sich auf Walbeobachtungstouren zu begeben. Da wirkt dann die vulkanaktive Region (z.B. mit dem Vulkan Askja) um den Myvatn schon fast wieder als Kontrast, bevor sich der Kreis im Hafenort Seydisfjördur schließt. Wie mag es wohl im Inneren eines Vulkanschlots aussehen? Sie erfahren es während des DiaVortrages.