Generation 50plus Fragen und Probleme rund um die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gibt es vielfältig: Wollen Sie bestimmen, welche Behandlungen Sie bei schweren Krankheiten wünschen oder ablehnen? Jeder Mensch kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, nicht mehr äußern zu können, welche medizinischen Behandlungen erwünscht sind oder abgelehnt werden. Mit einer Patientenverfügung können Sie für einen solchen Fall vorsorgen. Schriftlich legen Sie darin fest, ob und wie Sie in bestimmten Situationen behandelt werden möchten. Wer durch Alter, Unfall oder Krankheit seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, benötigt eine oder mehrere Personen, die sich darum kümmern. Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie, wer dann im Hinblick auf medizinische Entscheidungen, Bankgeschäfte und Verträge oder auch behördliche Angelegenheiten für Sie handeln darf. Hier erfahren Sie, was dabei jeweils wichtig und zu beachten ist.
Kurztext: Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken. Gesprächsgast 1: Lisa Trebs Lisa Trebs ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen. Lisa arbeitet hauptberuflich in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und bringt diese globale Perspektive in ihr zivilgesellschaftliches Engagement ein. Gesprächsgast 2: Tim Eisenlohr Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin aus und ging dort weiter zur Schule. In der Bundesrepublik setzte er sein Engagement unter anderem bei „amnesty international“ fort. Heute ist Tim Eisenlohr als Politischer Bildner aktiv und setzt sich für Menschen in Not ein – beispielsweise beim Kältebus der Kältehilfe des DRK. Moderation: Miriam Menzel Miriam Menzel moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft. Sie hat zuletzt für die EKD, die Gesellschaft für eine gute Zukunft, die Alfred Landecker Foundation und die Kooperative Berlin gearbeitet. Zu den von ihr konzipierten und geleiteten Projekten, die sich mit dem Jung-Sein in der DDR beschäftigen, gehört u. a. die Podcast-Reihe „Young and Free".
Townhall-Meeting mit Felix Bok, Referent im Auswärtigen Amt Lange Zeit konnte Viktor Orbán Ungarn mit stabilen Regierungsmehrheiten regieren und entwickelte sich zu einem Vorbild für Kritiker: innen der Europäischen Union und Rechtspopulist*innen weltweit. Doch nach 16 Jahren löste ihn Péter Magyar mit einem Erdrutschsieg in den Parlamentswahlen im April 2026 als Regierungschef ab und läutete damit einen fundamentalen Wandel in der ungarischen politischen Landschaft ein. Wie konnte die alte Regierung das Vertrauen der Ungarinnen und Ungarn so deutlich verlieren? Welche gesellschaftlichen und politischen Kräfte haben diesen Wandel möglich gemacht? Und welche Erwartungen richten sich an die neue Regierung? In unserer Veranstaltung spricht Felix Bok, Referent für Ungarn im Auswärtigen Amt, über die Hintergründe des Regierungswechsels, beleuchtet die Strategien der Parteien im Wahlkampf und die ersten Schritte der neuen Regierung. Dabei richtet sich der Blick auch auf Deutschland und Europa: Wie haben sich die Beziehungen Ungarns zu Deutschland und der Europäischen Union seit April entwickelt? Und: Können demokratische Parteien und zivilgesellschaftliche Akteure aus dem beeindruckenden Wahlsieg der Tisza-Partei und ihres Vorsitzenden Péter Magyar lernen? Nach dem Vortrag bleibt Zeit für Fragen und eine angeregte Diskussion für alle Interessierten, die sich mit den jüngsten Entwicklungen in Ungarn und den Herausforderungen durch den erstarkenden Rechtspopulismus für die Demokratie in Europa auseinandersetzen möchten. Der Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.
vhs ist Gemeinschaft - unter diesem Motto möchte die vhs auch "zwischen den Jahren" Zeit und Raum für Begegnungen, neue Perspektiven, Inspiration und Eindrücke schaffen. Was kann Menschen verbinden, die sich vorher noch nie begegnet sind? Oft ist es mehr, als wir auf den ersten Blick vermuten. In diesem Workshop steht Gemeinschaft selbst im Mittelpunkt. Wir entdecken Gemeinsamkeiten, erleben unterschiedliche Formen von Begegnung und gehen der Frage nach, was Verbundenheit entstehen lässt – ohne dass alle gleich sein oder Persönliches preisgeben müssen. Wie schnell können aus Fremden vertrautere Gegenüber werden? Was können wir selbst zu Gemeinschaft beitragen? Und welche Menschen gehören zu unserem persönlichen Netz, auch wenn wir sie im Alltag vielleicht zu selten wahrnehmen? Im Laufe des Workshops wird sichtbar und spürbar, wie viele Verbindungen zwischen Menschen entstehen können. Impulse aus der Positiven Psychologie und der Forschung zu sozialen Beziehungen zeigen, warum Zugehörigkeit, Verbundenheit und tragfähige Beziehungen wichtige Ressourcen für Wohlbefinden und Lebensqualität sind. Dabei darf erzählt, zugehört, gemeinsam etwas geschaffen und natürlich auch gelacht werden. Vielleicht entsteht für einige Stunden etwas, das sich nicht planen lässt: Gemeinschaft unter Menschen, die sich vorher nicht kannten. Ein besonderer Workshop zwischen den Jahren für alle, die neugierig auf andere Menschen sind und erleben möchten, wie aus Begegnung Verbindung werden kann.
Der amerikanische Vizepräsident hat letztes Jahr in einer Rede in München für Aufsehen gesorgt, als er behauptete: "In ganz Europa ist die Meinungsfreiheit auf dem Rückzug!" Ist sie das tatsächlich, auch und gerade hierzulande? Eine beachtliche Minderheit deutscher Bürgerinnen und Bürger hat Vance zugestimmt und etwa jeder zweite Bundesbürger meint, nicht mehr überall das sagen zu können, was man möchte! Eine repräsentative Umfrage des Instituts Dimap vom vergangenen Herbst zur Meinungsfreiheit ergab u.a., dass nur 41% das Gefühl (!!) haben, man könne seine Meinung frei äußern, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen! Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren im Privaten, Beruflichen und Politischen dermaßen geändert, dass es zu diesen Meinungsentwicklungen gekommen ist? Und das in einem Land, in dem die Meinungs- und Pressefreiheit nicht nur grundgesetzlich garantiert ist, sondern in dem sich jede/r nach wie vor frei aus den unterschiedlichsten Quellen (nationale und internationale Medien, soziale Netzwerke, Veranstaltungen, Bücher usw.) informieren und sich ihre/seine Meinung bilden kann. Über dies und noch mehr soll an diesem Abend diskutiert werden. Alle Teilnehmenden sind ausdrücklich gebeten, nach einem thematischen Überblick ihre Meinungen und Erfahrungen einzubringen und zur Diskussion zu stellen!