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Gesellschaft und Recht

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Bildungsurlaub: Unser Taunus im Wandel Ländliche Entwicklung zwischen EU-Förderung, Wirtschaft, Tourismus und Naturschutz
Mo. 17.08.2026 09:00
wechselnde Orte im Rheingau-Taunus-Kreis
Ländliche Entwicklung zwischen EU-Förderung, Wirtschaft, Tourismus und Naturschutz

Hinter den idyllischen Kulissen unserer Heimat verbirgt sich ein interessantes Spannungsfeld. Wie gelingt der Spagat zwischen modernem Tourismus, einer starken Wirtschaft, lebendigen Dörfern und dem dringend notwendigen Natur- und Klimaschutz? Wer entscheidet eigentlich, wie sich die Region entwickelt, und welche Rolle spielen dabei europäische Fördergelder? In dieser Woche blicken wir tief hinter die Kulissen der Regionalentwicklung und entschlüsseln am praktischen Beispiel der LEADER-Region Taunus, wie Zukunft vor unserer Haustür gestaltet wird. Dafür verlassen wir bewusst den Seminarraum. Bei Exkursionen und Vor-Ort-Terminen im gesamten Taunus schauen wir uns innovative Projekte zu Infrastruktur und Landwirtschaft direkt an. Auf geführten Wanderungen betrachten wir den Taunus mit neuen Augen, sprechen über die spürbaren Folgen des Klimawandels und diskutieren mit Fachleuten aus dem Regionalmanagement und der Landschaftspflege über Interessenkonflikte und Lösungen. Sie lernen in dieser Woche nicht nur, wie bürokratische Prozesse ineinandergreifen, sondern auch, wie Sie dieses Wissen nutzen können, um Ihre eigene Gemeinde aktiv mitzugestalten. Organisatorische Hinweise: Da wir an wechselnden, spannenden Orten in der Region unterwegs sind, ist ein eigener PKW (oder die Bereitschaft zu Fahrgemeinschaften) erforderlich. Bitte bringen Sie wetterfeste Kleidung, feste Wanderschuhe und Rucksackverpflegung mit. Lust auf einen echten Perspektivwechsel? Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz und entdecken Sie den Taunus von einer völlig neuen Seite! Denken Sie bitte auch an wettergerechte Kleidung und festes Schuhwerk.

Kursnummer Z10060T
Kursdetails ansehen
Gebühr: 300,00
Onlineangebot aus der Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ der Bundesstiftung Aufarbeitung
Mi. 16.09.2026 18:00
Deutsche Einheit im Gespräch“ der Bundesstiftung Aufarbeitung

Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema. Gesprächsgast 1: Nadja Klier Nadja Klier wurde 1973 in Dresden geboren. Sie ist Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier. 1988 wurde sie mit ihrer Familie nach jahrelanger Überwachung aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Über Nacht veränderte sich für die Jugendliche alles. Nadja Klier arbeitet seit vielen Jahren als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. 2021 rief sie die „DDR-Box“ ins Leben. Das Portal zielt darauf ab, die Geschichte der DDR möglichst authentisch für Jugendliche darzustellen. Gesprächsgast 2: Ingo Hasselbach Ingo Hasselbach wuchs in einem privilegierten DDR-Elternhaus auf. Sein Vater arbeitete als Redakteur beim Rundfunk der DDR und war 1964 aus der Bundesrepublik in die DDR übersiedelt, seine Mutter war Journalistin bei der Nachrichtenagentur ADN. Seine Kindheit verbrachte er im Prenzlauer Berg, ab 1971 lebte die Familie gegenüber des Stasi-Komplexes in Berlin Lichtenberg. Hasselbach erlebte als Jugendlicher staatliche Repression, insbesondere aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Punk-Szene. Schule und Jugendzeit waren von Ausgrenzung, Bestrafung, der Unterbringung in einem Kinderheim und der Einweisung in einen Jugendwerkhof geprägt. Zwischen 1986 und 1989 folgten mehrere Gefängnisaufenthalte, während derer er sich radikalisierte. Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich Hasselbach zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Berlin. Sein Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene im Jahr 1993 war mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden. Moderation: Knut Elstermann Knut Elstermann, geboren 1960, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Er verfasste Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste. Er lebt in Berlin.

Kursnummer Z10269R
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Gebühr: kostenlos
Schlagfertigkeit
Sa. 26.09.2026 10:00
Taunusstein

Spontaner, kreativer, schlagfertiger! Wer wünscht sich das nicht? Wenn noch der Wunsch dazukommt, die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln, Ausstrahlung und Präsenz zu stärken, weniger Lampenfieber beim Vortrag zu empfinden, dann sind Sie in diesem Kurs goldrichtig. Kursinhalte sind die Methoden der angewandten Improvisation und deren Regeln, die ein produktives Miteinander ermöglichen. Gut für den Beruf und die eigene Persönlichkeitsentwicklung. Die Kursinhalte werden durch erfahrungsorientiertes Lernen vermittelt. Fragestellungen und Themen u. a.: - Wahrnehmung/Selbstwahrnehmung - zu-hören statt nur hin-hören - Atempause statt atemlos - der Fehler als Herausforderung und Chance.

Kursnummer Z50670T
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Gebühr: 10,00
Testament und Erbrecht
Fr. 23.10.2026 16:00
Eltville

Generation 50plus Fragen und Probleme rund um Testament und Erbrecht gibt es vielfältig: Sie wollen Ihren Ehegatten oder Ihre Lebensgefährtin in Ihrem Testament berücksichtigen, gleichzeitig aber die Kinder aus Ihrer früheren Ehe nicht übergehen. Sie möchten Pflichtteilsansprüche vermeiden - und erst recht den Anfall von Erbschaftssteuer. Womöglich überlegen Sie, Ihr Familienheim schon zu Lebzeiten zu übertragen. Sie möchten den erbrechtlichen Gang Ihres Vermögens steuern: Der ungeliebte Bruder soll von der Erbschaft ausgeschlossen werden - ebenso der getrennt lebende oder geschiedene Ehegatte. Die Tochter soll später in den Genuss des Hauses kommen. Der Sohn soll die Kosten für seine lange Ausbildung ausgleichen. Vieles kann durch Testamente oder Erbverträge geregelt werden. Jede Regelung hat weitreichende Auswirkungen und sollte daher gut durchdacht sein. In diesem Vortrag werden die Grundzüge des gesetzlichen Erb- und Pflichtteilsrechts und des Erbschaftssteuerrechts dargestellt und die Möglichkeiten von Testament, Erbvertrag und lebzeitiger Schenkung erörtert.

Kursnummer Z10091R
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Gebühr: 34,00
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Fr. 30.10.2026 16:00
Eltville

Generation 50plus Fragen und Probleme rund um die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gibt es vielfältig: Wollen Sie bestimmen, welche Behandlungen Sie bei schweren Krankheiten wünschen oder ablehnen? Jeder Mensch kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, nicht mehr äußern zu können, welche medizinischen Behandlungen erwünscht sind oder abgelehnt werden. Mit einer Patientenverfügung können Sie für einen solchen Fall vorsorgen. Schriftlich legen Sie darin fest, ob und wie Sie in bestimmten Situationen behandelt werden möchten. Wer durch Alter, Unfall oder Krankheit seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, benötigt eine oder mehrere Personen, die sich darum kümmern. Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie, wer dann im Hinblick auf medizinische Entscheidungen, Bankgeschäfte und Verträge oder auch behördliche Angelegenheiten für Sie handeln darf. Hier erfahren Sie, was dabei jeweils wichtig und zu beachten ist.

Kursnummer Z10081R
Kursdetails ansehen
Gebühr: 29,00
Onlineangebot aus der Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ der Bundesstiftung Aufarbeitung
Di. 10.11.2026 18:00
Deutsche Einheit im Gespräch“ der Bundesstiftung Aufarbeitung

Kurztext: Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken. Gesprächsgast 1: Lisa Trebs Lisa Trebs ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen. Lisa arbeitet hauptberuflich in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und bringt diese globale Perspektive in ihr zivilgesellschaftliches Engagement ein. Gesprächsgast 2: Tim Eisenlohr Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin aus und ging dort weiter zur Schule. In der Bundesrepublik setzte er sein Engagement unter anderem bei „amnesty international“ fort. Heute ist Tim Eisenlohr als Politischer Bildner aktiv und setzt sich für Menschen in Not ein – beispielsweise beim Kältebus der Kältehilfe des DRK. Moderation: Miriam Menzel Miriam Menzel moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft. Sie hat zuletzt für die EKD, die Gesellschaft für eine gute Zukunft, die Alfred Landecker Foundation und die Kooperative Berlin gearbeitet. Zu den von ihr konzipierten und geleiteten Projekten, die sich mit dem Jung-Sein in der DDR beschäftigen, gehört u. a. die Podcast-Reihe „Young and Free".

Kursnummer Z10271R
Kursdetails ansehen
Gebühr: kostenlos
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