Bachmann, Christian langjähriger Dozent in den Bereichen Politik, Kommunalstrukturen und Kommunikation
Grenzen prägen unser Leben – sichtbar oder unsichtbar, politisch oder kulturell. In diesem Bildungsurlaub begeben wir uns auf eine spannende Reise durch die Geschichte und Gegenwart von Grenzziehungen in der Region Rheingau-Taunus. Wir erkunden, wie Grenzen entstehen, verschwinden und sich verändern – und welche Bedeutung sie für Gesellschaft, Identität und Politik haben. Inhalte & Stationen: Das Rheingauer Gebück – mittelalterliche Landwehr und Symbol für Schutz, Abgrenzung und Selbstbehauptung Germania in Rüdesheim – nationales Denkmal und Spiegelbild politischer Strömungen des 19. Jahrhunderts Osteinscher Park – Landschaftsarchitektur als Ausdruck von Macht, Repräsentation und kulturellem Austausch Der Rhein als Grenze – von der römischen Grenzlinie bis zur europäischen Lebensader Der Freistaat Flaschenhals – kuriose Zwischenlösung nach dem Ersten Weltkrieg und Beispiel für improvisierte Staatlichkeit Methoden: Fachvorträge und moderierte Diskussionen Geführte Exkursionen zu historischen Orten Ziele: Die Teilnehmenden gewinnen ein vertieftes Verständnis für die historische und aktuelle Bedeutung von Grenzen, lernen regionale Besonderheiten kennen und reflektieren, wie Grenzziehungen politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen beeinflussen. Zielgruppe: Interessierte an Geschichte, Politik, Kultur und Regionalgeschichte – keine Vorkenntnisse erforderlich.
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