Die vornehmsten Villen und Luxushotels wurden in der „Belle Epoque“ rund um den Kurpark gebaut, um in dieser „arkadischen Landschaft“ den noblen Lebensstil zu pflegen. Bei unserem Gang wird diese Zeit wieder lebendig: das geschäftige Kurleben, die prunkvolle Architektur des Historismus, die Schicksale einzelner Bewohner:innen.
Während der Führung in der Kirche und auf dem angrenzenden Friedhof bietet die Historikerin Dr. Olga Funke am Beispiel der Lebensgeschichten von hier bestatteten russischen Künstlern, Militärs, Aristokraten, orthodoxen Geistlichen und Flüchtlingen einen Streifzug durch die Geschichte Russlands.
Auf dem unter Denkmalschutz stehenden Friedhof geben prachtvolle Grabanlagen, Mausoleen und Grüfte einen Eindruck von der Glanzzeit Wiesbadens als Weltkurstadt. Adel, Politiker, Künstler und Großindustrielle fanden auf diesem Prominentenfriedhof ihre letzte Ruhe. Das Mitführen von Hunden ist nicht gestattet.
Tun Sie etwas für sich, für Körper, Geist und Seele. Ziel dieser Bildungswoche in Kooperation der vhs Rheingau-Taunus e. V. mit dem Kneipp-Verein Bad Schwalbach/Rheingau-Taunus soll sein, mithilfe der ganzheitlichen Kneipp-Gesundheitslehre zukünftig den Herausforderungen in Beruf und/oder Privatleben besser begegnen zu können. Sie werden viele Informationen zur Kneipp-Gesundheitslehre (Bewegung, Wasseranwendungen, Lebensordnung, Heilpflanzen und Ernährung) erhalten. Der Schwerpunkt dieser Bildungsurlaubsveranstaltung liegt auf den Themen Wandern, Waldbaden, Barfußlaufen, Limes, Streuobst. Die Wanderungen finden in Hünstetten, Idstein, Niedernhausen und Waldems statt. Es wird auch andere Startpunkte geben, die mit dem Auto oder dem Bus angefahren werden können. Diesen Bildungsurlaub leitet Andreas Ott, Kneipp-Gesundheitstrainer und Erlebniswanderleiter. Die Länge der Mittagspause und entsprechend das tägliche Kursende werden vor Ort vereinbart und können daher vom Ablaufplan abweichen.
Das international erfolgreiche Glasstudio Derix widmet sich seit 150 Jahren der Glasgestaltung. Die unterschiedlichen Arbeiten klassischer und zeitgenössischer Glaskunst für profane und sakrale Bau- und Kunstwerke sind nicht nur in Deutschland (u. a. Kölner Dom, EZB, Wiesbadener Rathaus, Stele in Erbenheim) zu bewundern, sondern weltweit anzutreffen, etwa auf Barbados oder in Hongkong. Wir besuchen das Atelier der Glasmanufaktur in Taunusstein, wo die unterschiedlichsten Künstler:innen „Glaskunst für die Ewigkeit“ erschaffen. Bitte keine sperrigen Taschen mitbringen. Treffpunkt für die Führung ist die Bushaltestelle Walkmühlstraße, Platter Straße 94. Das Haus ist leider nicht barrierefrei.
An den fünf Abenden lernen wir die Grundlagen der Astronomie, Kenntnisse über das Weltall und die Orientierung am Himmel. Am ersten Abend erfahren wir die Dimensionen des Universums, verschaffen uns einen Überblick am Sternenhimmel und beschäftigen uns mit den Grundlagen der Orientierung am Firmament. Die Geschichte der Astronomie, die Beobachtungsinstrumente und die Erforschung des Weltalls mit Amateurmitteln sowie denen der Profiastronomen sind die Themen des zweiten Abends. Am dritten Abend lernen wir unsere kosmische Heimat kennen: das Sonnensystem, die Sonne, Planeten, Monde und Kleinkörper. Die Welt der Sterne, deren Entstehung, der Lebensweg bis zum Ende der Existenz wird am vierten Abend besprochen. Zum Abschluss erfahren wir die Struktur unserer Milchstraßengalaxie, die Welt der Galaxien bis zu den Grenzen des bekannten Universums und etwas über die Kosmologie, der Entwicklungsgeschichte, der Struktur und Zukunft des Universums. Je nach Wetterlage werden wir zusätzlich interessante Objekte des Himmels durch die Fernrohre der Sternwarte beobachten.
Im Jahr 2004 wurde der Kunstkeller des Weinguts Georg-Müller-Stiftung auf einer Fläche von über 1.000 Quadratmetern von der Galerie Winter eingerichtet. Ein 260 Jahre altes Weinkeller-Gewölbe fand einen neuen Dialog mit zeitgenössischer Kunst aus Installationen, Lichtobjekten, Malerei und Skulpturen international bekannter Künstler aus Portugal, USA, Japan, Korea und Deutschland. Entstanden sind ein spannendes Ausstellungskonzept und eine einzigartige Synthese zum Thema Kunst und Wein. Führungen durch den Kunstkeller und das Weingut lassen sich hervorragend mit einer Weinprobe kombinieren. Bei Weinproben im Kunstkeller wird Ihnen zu dem Ausdruck jedes Kunstwerks der passende Wein serviert.
Im 19. Jahrhundert waren es die Engländer, die in Wiesbaden die größte ausländische Gruppe unter den Kurgästen und den Einwohnern der Stadt bildeten. Sie hinterließen spektakuläre Spuren wie die „Englische Kirche“ mit ihrer heute noch sehr lebendigen Gemeinde. Andere Spuren sind subtiler: Der „Warme Damm“, ein englischer Landschaftsgarten mitten in der Stadt und das Hotel „Englischer Hof“, das ausgerechnet einer Bombe der Royal Air Force zum Opfer fiel. Wir werden diesen Spuren nachgehen und dabei Fragen klären wie „Haben die Engländer etwa Fußball auf dem Bowling Green gespielt“ oder „Warum hat die Queen das Wiesbadener Rathaus nicht betreten“ (ca. 2 Zeitstunden).
Mit Geschichte und Geschichten der Wilhelmstraße sowie ihrer Gegenwart bietet der Rundgang eine Reise in das mondäne Wiesbaden. Vom Jugendstilfoyer des Museums über ein elegantes Café zu den Prominentenvillen der Kleinen Wilhelmstraße, zur Neugotik eines Gotteshauses und dem luxuriösen Ambiente des Literaturhauses bis zu den Grandhotels der Belle Epoque öffnen sich faszinierende Einblicke in die Entwicklung der Rue sowie das Leben ihrer Bewohner und Gäste in drei Jahrhunderten.
Im 19. Jahrhundert waren es die Engländer, die in Wiesbaden die größte ausländische Gruppe unter den Kurgästen und den Einwohnern der Stadt bildeten. Sie hinterließen spektakuläre Spuren wie die „Englische Kirche“ mit ihrer heute noch sehr lebendigen Gemeinde. Andere Spuren sind subtiler: Der „Warme Damm“, ein englischer Landschaftsgarten mitten in der Stadt und das Hotel „Englischer Hof“, das ausgerechnet einer Bombe der Royal Air Force zum Opfer fiel. Wir werden diesen Spuren nachgehen und dabei Fragen klären wie „Haben die Engländer etwa Fußball auf dem Bowling Green gespielt“ oder „Warum hat die Queen das Wiesbadener Rathaus nicht betreten“.
Der 1906 eröffnete Hauptbahnhof bildet einen Meilenstein der Stadtentwicklung in Wiesbaden. Der Historiker und Bahnexperte Bernhard Hager verdeutlicht die architektonischen Qualitäten und die städtebaulichen Vorzüge des Kopfbahnhofes ebenso wie das Auf und Ab der Anbindung Wiesbadens auf der Schiene.
Auf welchem Berg befinden sich so viele verschiedene Denkmäler wie auf diesem "Hausberg" der Wiesbadener? Auf unserem Spaziergang sehen wir einen der ältesten orthodoxen Friedhöfe Deutschlands, bewundern die Russische Kirche und erfahren die traurige Geschichte hinter diesem Bau. Auch andere Baudenkmäler, Kriegermahnmal, ein Naturwunder und ein technisches Denkmal erzählen viel über die Vergangenheit Wiesbadens und dieser Region. Treffpunkt: Vor dem Eingang Russischer Friedhof
„Erde, Himmel und Menschen sind anders, alles hat einen heitern Karacter und wird mir täglich wohlthätiger“, schrieb Goethe während seines Aufenthaltes in Wiesbaden. Warum kam Goethe in diese Gegend? Was hat ihn hier so „verjüngt und erfrischt“? Was (und wer) hat ihn hier inspiriert? Bei unserem kurzweiligen Spaziergang erfahren Sie Ernstes und Heiteres über den Menschen und Dichter Goethe, sein Kurleben, sein Umfeld und seine Spuren in Wiesbaden. Treffpunkt: Eingang Landesmuseum, Friedrich-Ebert-Alle 2
Die vornehmsten Villen und Luxushotels wurden in der „Belle Epoque“ rund um den Kurpark gebaut, um in dieser „arkadischen Landschaft“ den noblen Lebensstil zu pflegen. Bei unserem Gang wird diese Zeit wieder lebendig: das geschäftige Kurleben, die prunkvolle Architektur des Historismus, die Schicksale einzelner Bewohner:innen.
Tun Sie etwas für sich, für Körper, Geist und Seele. Ziel dieser Bildungswoche in Kooperation der vhs Rheingau-Taunus e. V. mit dem Kneipp-Verein Bad Schwalbach/Rheingau-Taunus soll sein, mithilfe der ganzheitlichen Kneipp-Gesundheitslehre zukünftig den Herausforderungen in Beruf und/oder Privatleben besser begegnen zu können. Sie werden viele Informationen zur Kneipp-Gesundheitslehre (Bewegung, Wasseranwendungen, Lebensordnung, Heilpflanzen und Ernährung) erhalten. Der Schwerpunkt dieser Bildungsurlaubsveranstaltung liegt auf den Themen Wandern, Waldbaden, Barfußlaufen, Limes, Streuobst. Die Wanderungen finden in Hünstetten, Idstein, Niedernhausen und Waldems statt. Es wird auch andere Startpunkte geben, die mit dem Auto oder dem Bus angefahren werden. Diesen Bildungsurlaub leitet Andreas Ott, Kneipp-Gesundheitstrainer und Erlebniswanderleiter. Die Länge der Mittagspause und entsprechend das täglich Kursende werden vor Ort vereinbart und können daher vom Ablaufplan abweichen.
Während der Führung in der Kirche und auf dem angrenzenden Friedhof bietet die Historikerin Dr. Olga Funke am Beispiel der Lebensgeschichten von hier bestatteten russischen Künstlern, Militärs, Aristokraten, orthodoxen Geistlichen und Flüchtlingen einen Streifzug durch die Geschichte Russlands.
Auf dem unter Denkmalschutz stehenden Friedhof geben prachtvolle Grabanlagen, Mausoleen und Grüfte einen Eindruck von der Glanzzeit Wiesbadens als Weltkurstadt. Adel, Politiker, Künstler und Großindustrielle fanden auf diesem Prominentenfriedhof ihre letzte Ruhe. Das Mitführen von Hunden ist nicht gestattet.