Ratmann, M.A, Rainer Sozialwissenschaftler
Mein Name ist Rainer Ratmann und ich bin Dozent für Themen wie z.B. "Nahost-Konflikt", "USA". "Rock- und Pop-Musik", "Populismus" sowie a.m.. Außerdem unterrichte ich Deutsch für Flüchtlinge im Rahmen des ehrenamtlichen Angebotes der Idsteiner Flüchtlingshilfe.
Ich habe Politikwissenschaften, Kommunikationswissenschaften und Soziologie studiert und bin Referent für politische Erwachsenenbildung. In meiner beruflichen Tätigkeit haben mich stets auch andere Länder, Kulturen, Gesellschaften und ihre politischen Systeme interessiert. Daraus resultierte u. a. die Organisation und Leitung etlicher Studienreisen nach Israel/Palästina und in die USA (Schwerpunkte); andere führten in die Niederlande, nach Polen und in die Tschechische Republik. Somit kann ich viele Hintergrundinformationen und einen großen Erfahrungsschatz in meine Kurse einbringen. Mit meinen Themen bin ich seit vielen Jahren an verschiedenen Orten in Hessen und Rheinland-Pfalz bei diversen Veranstaltern unterwegs. Das Unterrichten macht mir Spaß, weil ich gerne mit Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und unterschiedlicher Kulturen sowie Einstellungen arbeite und mich mit ihren austausche. Dabei lernen beide Seiten voneinander. Als politischer Bildner finde ich es spannend herauszufinden, ob politische Themen im engeren Sinne auch das vhs-Publikum ansprechen.
Für mich ist ein Kurs gelungen, wenn eine gute, produktive Lernatmosphäre gelingt, und wenn die Teilnehmenden zufrieden mit dem von ihnen Erreichten sind. Evtl. so zufrieden, dass sie an einem Thema weiter arbeiten möchten.
Der amerikanische Vizepräsident hat letztes Jahr in einer Rede in München für Aufsehen gesorgt, als er behauptete: "In ganz Europa ist die Meinungsfreiheit auf dem Rückzug!" Ist sie das tatsächlich, auch und gerade hierzulande? Eine beachtliche Minderheit deutscher Bürgerinnen und Bürger hat Vance zugestimmt und etwa jeder zweite Bundesbürger meint, nicht mehr überall das sagen zu können, was man möchte! Eine repräsentative Umfrage des Instituts Dimap vom vergangenen Herbst zur Meinungsfreiheit ergab u.a., dass nur 41% das Gefühl (!!) haben, man könne seine Meinung frei äußern, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen! Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren im Privaten, Beruflichen und Politischen dermaßen geändert, dass es zu diesen Meinungsentwicklungen gekommen ist? Und das in einem Land, in dem die Meinungs- und Pressefreiheit nicht nur grundgesetzlich garantiert ist, sondern in dem sich jede/r nach wie vor frei aus den unterschiedlichsten Quellen (nationale und internationale Medien, soziale Netzwerke, Veranstaltungen, Bücher usw.) informieren und sich ihre/seine Meinung bilden kann. Über dies und noch mehr soll an diesem Abend diskutiert werden. Alle Teilnehmenden sind ausdrücklich gebeten, nach einem thematischen Überblick ihre Meinungen und Erfahrungen einzubringen und zur Diskussion zu stellen!
Die Veranstaltung ist kostenfrei.