Bok, Felix
Townhall-Meeting mit Felix Bok, Referent im Auswärtigen Amt Lange Zeit konnte Viktor Orbán Ungarn mit stabilen Regierungsmehrheiten regieren und entwickelte sich zu einem Vorbild für Kritiker: innen der Europäischen Union und Rechtspopulist*innen weltweit. Doch nach 16 Jahren löste ihn Péter Magyar mit einem Erdrutschsieg in den Parlamentswahlen im April 2026 als Regierungschef ab und leutete damit einen fundamentalen Wandel in der ungarischen politischen Landschaft ein. Wie konnte die alte Regierung das Vertrauen der Ungarinnen und Ungarn so deutlich verlieren? Welche gesellschaftlichen und politischen Kräfte haben diesen Wandel möglich gemacht? Und welche Erwartungen richten sich an die neue Regierung? In unserer Veranstaltung spricht Felix Bok, Referent für Ungarn im Auswärtigen Amt, über die Hintergründe des Regierungswechsels, beleuchtet die Strategien der Parteien im Wahlkampf und die ersten Schritte der neuen Regierung. Dabei richtet sich der Blick auch auf Deutschland und Europa: Wie haben sich die Beziehungen Ungarns zu Deutschland und der Europäischen Union seit April entwickelt? Und: Können demokratische Parteien und zivilgesellschaftliche Akteure aus dem beeindruckenden Wahlsieg der Tisza-Partei und ihres Vorsitzenden Péter Magyar lernen? Nach dem Vortrag bleibt Zeit für Fragen und eine angeregte Diskussion für alle Interessierten, die sich mit den jüngsten Entwicklungen in Ungarn und den Herausforderungen durch den erstarkenden Rechtspopulismus für die Demokratie in Europa auseinandersetzen möchten. Der Text wurde mit Hilfe von KI erstellt.